Standortgüte nach EEG 2016

Mit der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, welches Anfang 2017 in Kraft treten wird, soll die Höhe der Vergütung für Windenergie mit Hilfe eines Ausschreibungsmodells ermittelt werden. Für die Erstellung eines Gebots im Rahmen einer Ausschreibung wird zur Ermittlung von Korrekturfaktoren die Bestimmung der im Gesetz definierten Standortgüte erforderlich.

Ab sofort berechnet die CUBE Engineering GmbH die Standortgüte nach EEG 2016:

  • Berechnung des Referenzertrages für den geplanten WEA-Typ unter Berücksichtigung der neuen Definition des Referenzstandortes im EEG 2016.
  • Erstellung eines mit den Technischen Richtlinien, Teil 6 (TR6) der Fördergesellschaft Wind (FGW) konformen Windgutachtens, welches den Erfordernissen von Ausschreibungen genügt.
  • Ermittlung der Standortgüte auf Basis eines TR6-konformen Windgutachtens unter Berücksichtigung der im Gesetz festgelegten Verlustarten und des zuvor ermittelten Referenzertrags.
  • Bestimmung der für die Höhe des Gebotes anzusetzenden Korrekturfaktoren.
  • Überprüfung der Standortgüte nach fünf, zehn bzw. 15 Betriebsjahren. Mit einer Analyse von zeitlich detaillierten Betriebsergebnissen (zehnminütige SCADA-Daten) werden die tatsächlich eingespeisten Strommengen und die im Gesetz festgelegten Verlustaufschläge bestimmt und zum Referenzertrag ins Verhältnis gesetzt.


Die CUBE Engineering GmbH ist durch ihre Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 für die aufgeführten Leistungen zugelassen. Die Berechnungen haben bis zur Verabschiedung des EEG 2016 und der zugehörigen Richtlinien vorläufigen Charakter und sollen die langfristige Planung von Windenergieprojekten vor dem Hintergrund der EEG-Novelle unterstützen.



Ansprechpartner

Carmen Bartelmai
Abteilungsleiterin
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