Landschaftsbildanalyse und landschaftsästhetische Bewertung

Wie sich Windenenergieanlagen (WEA) auf die Landschaftsästhetik auswirken, hat wesentlichen Einfluss auf die Genehmigung solcher Anlagen. Deshalb verfassen wir vorab raumdifferenzierte Bewertungen nach dem Nohl-Verfahren oder Darmstädter Modell.

Im Rahmen einer solchen Studie bilden wir für unsere Kunden einzelne Landschaftsräume im Untersuchungsgebiet ab, um

  • den landschaftsästhetischen Eigenwert zu ermitteln, um die „Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie den Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer zu sichern“ (nach § 2 Abs. 13 BNatSchG)
  • die Intensität des Eingriffs zu bestimmen, die sich aus der Höhe der WEA und der Kreisbewegung ihrer Rotoren ergibt
  • die visuelle Verletzlichkeit zu definieren: Wie hoch ist der Grad der Empfindlichkeit einer Landschaft gegenüber Eingriffen?
  • die Schutzwürdigkeit zu ermitteln: Wie schützenswert ist die für den Standort einer WEA vorgesehene Landschaft?
  • die ästhetische Erheblichkeit des Eingriffs zu berechnen: Wie stark wird das Landschaftsbild durch die Errichtung einer WEA verändert?
  • den Umfang von Kompensationsmaßnahmen zu ermitteln: In welchem Umfang können Kosten für Kompensationsmaßnahmen auf den Betreiber einer WEA zukommen?

Ansprechpartner

Marc Brüning
Abteilungsleiter
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