Optisch bedrängende Wirkung

Befinden sich Wohngebäude innerhalb des zwei- bis dreifachen Gesamthöhenabstands einer geplanten Windenergieanlage, muss im Zuge des Genehmigungsverfahrens in einigen Bundesländern eine einzelfallbezogene Prüfung der optischen Wirkung erfolgen.

In Anlehnung an die aktuelle Rechtsprechung OVG NRW (A 3726/05) wird eine detaillierte Betrachtung der optischen Wirkung für die betreffenden Gebäude mithilfe von Visualisierungen durchgeführt. Hierbei werden computerunterstützt Modelle der geplanten Windenergieanlagen in die Fotografien hineinprojiziert und zur Beurteilung der optischen Wirkung Abstände, Vorbelastungen und Sichtverschattungen berücksichtigt. Entscheidend für die Bewertung und Analyse in Bezug auf den menschlichen Sehwinkel sind die lokalen Gegebenheiten wie u.a. die Topographie, die Ausrichtung der zentralen Wohnräume, sichtverschattende Elemente und die am Standort vorherrschende Hauptwindrichtung.

Ansprechpartner

Marc Brüning
Abteilungsleiter
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